Das Space Shuttle Discovery hat die Freigabe erhalten für Ihre Mission STS 131 am 5. April den ersten Startversuch zu unternehmen. Beim FRR werden jedesmal alle Punkte durchgegangen welche einen geplanten Startversuch verhindern könnten. Ganz oben auf der Liste stand ein Druckventil für einen Heliumtank welches den Druck für die Steuerungsdüsen an einem der beiden hinteren OMS Pods reguliert. Damit gab es Probleme beim ansteuern. Aufgrund ausreichender Redundanz hat das FRR entschieden damit sicher fliegen zu können.

Ein weiterer kritischer Punkt betraf Keramik-Hülsen weil sich bei der letzten Mission STS-130 unter dem Fenster des Piloten eine davon leicht gelockert hatte. Es bestand die Möglichkeit, wenn sich das Objekt denn bei der hohen Geschwindigkeit des Wiedereintrittes gelöst hätte, eines Schadens durch einen Einschlag im hinteren Bereich. Das FRR konnte aufgrund der sorgfältigen Analyse der Ingenieure eine Freigabe erteilen und somit ein kritisches Risiko für die Discovery ausschließen.

Der 3 Tage andauernde Countdown für den Start beginnt dann am 2. April um 09:00 (MESZ). Einen Tag vorher werden die Astronauten am Kennedy Space Center erwartet. Es ist der vorletzte Flug des Space Shuttles Discovery und der letzte Flug an dem 7 Astronauten im Space Shuttle starten werden. Während der 12-tägigen Mission wird die Crew Fracht aus dem MPLM Logistikmodul zur Station bringen. Darunter befindet sich auch ein neues Crew Quartier für die ISS. Zudem transportiert das Shuttle einen wieder aufgefüllten, 600kg schweren Ammoniak-Tank für das Kühlsystem der ISS als Ersatzteil und nimmt einen aufgebrauchten wieder mit nach unten. Insgesamt sind 3 Weltraumausstiege geplant.

 

Quelle: http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/27032010004210.shtml

US-Geheimdienste planten offenbar die Zerstörung der Whistleblowing-Website Wikileaks - unter Anderem, weil auch Insider von US-Behörden kompromittierende Stories auf Wikileaks leakten. Entsprechende Dokumente wurden heute auf Wikileaks veröffentlicht.

Die Website Wikileaks versteht sich als Plattform für Whistleblower. Dort können Menschen, die in den Besitz geheimer und für die Öffentlichkeit relevanter Informationen gelangen, diese anonym veröffentlichen. Das Ziel der Plattform ist Transparenz: Fehlverhalten von Unternehmen und Staaten soll aufgedeckt, die Öffentlichkeit informiert werden. In den drei Jahren seines Bestehens hat Wikileaks mit dieser Strategie viele Bewunderer gewonnen und konnte zahlreiche brisante Dokumente - beispielsweise über Korruption, die Misshandlung Gefangener durch die CIA oder den deutschen Bombenangriff in Kundus - veröffentlichen. Einigen Regierungen allerdings ist Wikileaks ein Dorn im Auge. Dabei bildete offenbar auch die US-Regierung keine Ausnahme: Das Verteidigungsministerium stufte Wikileaks in einem Bericht aus dem Jahr 2008 ganz eindeutig als Bedrohung ein und gab sogar Tipps zur Zerstörung der Seite.

 

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Quelle: http://www.gulli.com/

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